D … wait for it … lightful
Ich wollte mich ja schon lange mit D auch mal praktisch auseinandersetzen, nachdem ich bisher nur theoretische Erfahrung hatte. Immerhin moderiere ich den deutschen IRC-Channel #d.de im Freenode.
Die Sprache an sich gefällt mir sehr gut. Sie ist einfach, hat tolle Features und wird zu nativen Programmen kompiliert, was eine gute Ausführungsgeschwindigkeit mit sich bringt. Viele vergleichen die Sprache auch als eine Mischung zwischen C++ und Java bzw. C#. Kurz gesagt: Schnell und einfach.
Bislang habe ich mich aber immer vor der Installation gescheut. Immer dieses Setzen von Umgebungsvariablen. Wie lange soll mein %PATH% denn noch werden?
Nachdem aber mein Framework für PHP-Anwendungen schon brauchbare Ausmaße angenommen hat – immerhin läuft nun meine Firmen-Website damit – wurde es langsam mal Zeit damit anzufangen. Immerhin möchte ich ein kleines CLI-Tool schreiben, das mich bei der täglichen Arbeit mit meinem Framework unterstützt. Beispielsweise möchte ich das Grundgerüst für neue Module generieren lassen ohne manuell per Copy & Paste Dateien herumzukopieren und dann noch “mit der Hand am Arm” in den Quellcode jeder Datei eintauchen zu müssen.
Also habe ich mich gestern mal drangesetzt und alles heruntergeladen. Wie viele andere D-Entwickler auch, möchte ich die alternative Standard-Bibliothek Tango benutzen, da sie doch um einiges umfangreicher als Phobos ist. Sie wird ja auch von der Community entwickelt. Toll, dass es dort auch direkt ein Paket inklusive DMD gibt. Das erleichterte doch schon mal einiges. Also konnte ich mir auch das Konfigurieren der ini-Files sparen um Tango zu integrieren. Schnell noch den Pfad zur Umgebungsvariable hinzugefügt und die Konsole geöffnet.
> dmd Test.d
Wow, so einfach war das. Test.exe hat einwandfrei funktioniert und das sogar gleich mit Tango-Funktionen.
Aber moment. Da war doch noch was mit DSSS (nein, nicht DSDS!). Das Build-Tool soll ja vieles erleichtern und es kann ja nicht schaden es gleich von Anfang an zu benutzen. Also DSSS runtergeladen, entpackt, zum Pfad hinzugefügt, dsss.conf geschrieben. Alles kein großer Aufwand.
> dsss build
Funktionierte perfekt. Wieso hatte ich mich davor so gescheut? Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es so einfach ist.
Wenn ihr auch von C++ genervt seid und euch Java zu langsam oder speicherintensiv ist, worauf wartet ihr dann noch? Ausprobieren schadet nicht. Los geht’s!
And it’s gonna be D … wait for it … lightful!
23.10.2008 um 15:34 Uhr Kommentare (0)