Ja, da bin ich wieder – zurück von meinem Trip nach Dresden, wo mein Kumpel seinen Geburtstag feierte.
Die Fahrt nach Dresden war erstmal richtig lange. Der Grund dafür war ein Umweg über Jena, wo wir noch einen anderen Kumpel abgeholt haben. Aber auch zwei Mal im Stau stehen haben ihren Beitrag dazu geleistet. Ab Jena war dann das Auto auch komplett voll, also war für jeden Platzmangel angesagt
Als wir dann endlich in Dresden ankamen und unsere beiden Wahl-Dresdener begrüßt hatten, ging es auch schon gleich los in Richtung Neustadt – schließlich war es ja schon ziemlich spät. Straßenbahnfahren dauerte dann auch gleich nochmal 30 Minuten … und dann auch noch laufen … was ein anstrengender Tag! Da soll man dann noch feiern können?!? Und wie! Wir sind in einem super Schuppen gelandet. Zwar etwas klein, aber die Musik war der Hammer. Die ganze Palette aus meiner Jugendzeit wurde gespielt. Welch’ Erinnerungen! Wicked!
Das war natürlich richtig belebend und wir machten gleich mal die Tanzfläche unsicher.
Zum Schlafen kamen wir dann erst, nachdem es schon wieder hell war. Die Nächte in Dresden sind zumindest am Wochenende richtig lange. Den Wecker voller Optimismus gleich mal auf 11 Uhr gestellt … und dann gemerkt, wie wenig Schlaf das eigentlich wäre
Also dann doch lieber 12 Uhr. Aber auch das war noch viel zu wenig, wie sich dann beim Klingeln des Weckers eindeutig herausstellte. Zack, Wecker aus und zumindest halb ausschlafen war die Devise.
14 Uhr… wir quälten uns aus den Federn und entschieden uns nen kleinen Ausflug nach Tschechien zu unternehmen. Dort haben wir dann lecker gegessen und die “sächsische Schweiz” bewundert – wirklich beeindruckend. Dann sind wir noch kurz durch einen kleinen Asia Markt geschlendert und dann war’s auch schon wieder dunkel. Verdammt, immer noch nichts von der Dresdener Altstadt gesehen.
Zum Abendessen kam einer dann auf die glorreiche Idee eine Hühnersuppe zu kochen. Aber nicht aus einer Tüte oder ähnliches. Nein, es musste schon ne richtige Hühnersuppe sein. Mit Suppenhuhn, frischem Gemüse und selbstgemachten Nudeln. Also noch schnell ins Einkaufszentrum zum Shoppen. Eigentlich wollten wir spätestens um 21 Uhr wieder los, aber wer hätte gedacht, dass so eine Suppe ewig dauert? Ich zumindest nicht
Als sie um 22 Uhr dann immer noch nicht fertig war, haben wir sie dann auf den nächsten Mittag verschoben. Zum Glück hatte ich mir vorher in weiser Voraussicht noch ein Informatiker-Essen im Einkaufszentrum gekauft – Pizza!
Das “beste” war aber die Schnapsidee von zwei anderen Kumpels: Knoblauchsuppe mit zehn (!!!) Knollen Knoblauch, die die beiden auch wirklich gegessen haben. Ich hoffe die Kontaminierung der Wohnung ist mittlerweile wieder auf ein lebensfreundliches Maß abgeklungen
Den Abend haben wir dann in einer Studentenkneipe verbracht und die Nacht wieder im selben Tanzschuppen – zumindest zu zweit. Aber diesmal war die Musik leider nicht so gut wie am Vortag
Am nächsten Tag sind wir dann wieder erst so spät aus der Falle gekommen und nachdem dann die Hühnersuppe auch endlich mal fertig war, war es auch schon wieder dunkel. Wieder nichts mit der Besichtigung der Altstadt. Naja … ich bekomme sicher nochmal die Chance dazu.
Die Rückfahrt ging eigentlich recht flott von statten, da wir diesmal nicht über Jena fahren mussten. Also war die ganze Fahrt über das Auto komplett voll. Das war aber nicht das schlimmste. Das schlimmste waren unsere beiden Knoblauchleichen, die im Auto dabei waren. Dracula hätte einen riesigen Bogen um das Auto gemacht
Letztendlich war es ein super lustiges Wochenende und ich danke an dieser Stelle nochmal meinem Kumpel und seiner Süßen, dass sie uns zu sich eingeladen haben. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut.