Ich bin über dem Berg
Keine Sorge, ich war nicht todsterbenskrank
Ich habe lediglich den Zenit meines Projektes “Reshaping” überschritten. Das heißt ich habe bereits über 12 Kilo abgenommen und meine Muskeln etwas ausbauen können. Erfolg also auf der ganzen Linie ![]()
Noch weitere 9 Kilo, dann bin ich sehr zufrieden. Und wer mich kennt weiß, dass ich den nötigen Ehrgeiz habe meine Ziele auch zu erreichen.
Jetzt fragt sich sicher der ein oder andere, wie ich das bisher geschafft habe. Es sind mal wieder die beiden “magischen” Punkte, die man von jedem vorgehalten kommt, bis sie einem zu den Ohren wieder rauskommen. Ich habe diese aber auf mich abgestimmt und optimiert, damit ich auch Spaß an der ganzen Sache habe. Ich will mal nicht so sein und mein Patentrezept verraten:
1. Ernährung: Man hört immer von “Ernährung komplett umstellen”, aber man muss sie nicht komplett umstellen, wie ich germerkt habe. Ich stimme aber voll und ganz zu, dass Ernährung sehr wichtig ist. Ich habe für mich folgende Lösung gefunden: Ich esse zwischen morgens und abends nur zwei gesunde Brötchen, die schön sättigen. In meinem Fall sind das Kürbiskernbrötchen. Abends esse ich dann auch noch meistens etwas, da ich zu dieser Tageszeit am meisten Hunger bekomme. Am besten sollte man aber versuchen es möglichst gering zu halten. Das hört sich im ersten Moment sehr wenig an, aber die Brötchen sättigen so sehr, dass sie problemlos über den Tag hinweghelfen. Der Trick ist nun, dass ich abends z.B. auch mal eine Tüte Chips esse, weil ich das manchmal einfach brauche. Ein weiterer Trick ist, dass ich am Wochenende fast gar nicht darauf achte, was ich esse und es mir da richtig gut gehen lasse. Ich glaube, dass der Körper einfach mal wieder so einen Schub benötigt, damit sich der Stoffwechsel nicht zu sehr an die geringen Mengen gewöhnt. Ich bin zwar kein Ernährungswissenschaftler und das muss nicht bei jedem so funktionieren, aber bei mir hat es bisher gut geklappt.
2. Sport: Sport ist natürlich ebenfalls sehr wichtig für den Körper. Wer sich aber mal auf einem Trainingsgerät mit Kalorienverbrauchsanzeige abgestrampelt hat, ist schnell demotiviert. Man muss richtig lange trainieren, bis der letzte Cheeseburger von <Fastfoodrestaurant der Wahl einsetzen> wieder unten ist. Die Motivation kann man durch folgendes Wissen erweitern: Durch stärkere Muskulatur verbraucht der Körper im Ruhezustand (Grundumsatz) mehr Energie, weil die Muskeln auch in Ruhe mit Energeie versorgt werden müssen. Das Training hilft also “doppelt”. Deshalb sollte man auch nicht nur Ausdauertraining betreiben, sondern auch etwas Muskelaufbautraining.
Ich weiß, was jetzt jeder erstmal denkt, der zu wenig Sport macht: “Dafür habe ich keine Zeit”. Aber genau dafür kann ich folgendes günstiges Buch empfehlen: MaxxF. Das Super-Krafttraining.
Für den Ausdauersport war ich bisher vor dem Winter 1-3 Mal pro Woche im Wald joggen und als es kälter wurde, habe ich ein paar Fahrradtouren unternommen, bis mir dann auch das zu kalt war. Aber zum Glück wird es nun ja wieder warm! Tanzen zu schneller Musik (sprich Jumpstyle o.ä.) ist übrigens auch nicht schlecht und lässt schnell mal ein Kilo purzeln ![]()
In Zukunft möchte ich meine Selbstverteidigungsfähigkeiten noch etwas weiter ausbauen und wohl in einen Verein eintreten. Karate sagt mir da momentan am meisten zu, vor allem weil ich das schon kurzzeitig betrieben hatte.
09.04.2009 um 15:10 Uhr Kommentare (0)